Samstag, 31. Juli 2010

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Staatsverschuldung

Staatsschulden pro Kopf in Deutschland

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Aktuelle News

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Geschrieben von: Administrator   


 

Kommt zur Berliner Montagsdemo:


Jeden Montag an der Weltzeituhr,
Alexanderplatz             
"Weg mit Hartz 4 und Agenda 2010"           
Ab 18 Uhr ist auf antifaschistischer Basis       
am offenen Mikrofon auch Ihre Meinung 
gefragt                  
Gemeinsam für eine Menschenwürdige 
Zukunft           
Wir sind ein überparteiliches Bündnis     
finanziert nur durch Spenden           
Wir kämpfen gegen den Abbau sozialer        
und demokratischer Rechte


Unsere Forderungen sind:

W
eg mit  Hartz 4      
30 Stunden Woche bei vollem      
Lohnausgleich
10 € Mindestlohn/Pro Stunde
100 € Hungerzuschlag
Unbegrenzte Fortzahlung von Alg-1
1000 € Mindestrente

Weg mit der Rente mit 67
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
Sofortiger Stop der Überwachung durch den 
Staat

Verbot aller faschistischen Parteien und
Organisationen
Weitere Forderungen in der Rubrik "Über Uns

Flyer-Vorderseite Flyer Rückseite

©Carsten Petersen 


 
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Geschrieben von: Attac Pressestelle   
Proteste in Berlin und Stuttgart sind der Auftakt

Europaweiter Aktionstag gegen Sozialabbau geplant

Zehntausende Menschen haben in Berlin und Stuttgart gegen das Sparpaket der Bundesregierung und den europaweit geplanten Sozialabbau demonstriert.
Aufgerufen zu den Protesten hatte das breite gesellschaftliche Bündnis “Wir zahlen nicht für eure Krise”, dem rund 100 Gruppen und Organisationen angehören –
darunter auch das globalisierungskritische Netzwerk Attac.
In Berlin gingen zwischen 15.000 und 20.000 Menschen auf die Straße, in Stuttgart waren es mehr als 20.000.
“Ob in Griechenland, Spanien oder Deutschland: EU-weit erleben wir gerade, wie der Sozialstaat angegriffen und die soziale Spaltung mutwillig
vorangetrieben wird.
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Geschrieben von: Administrator   
Hartz IV macht viele krank

Die Angst vorm Abrutschen in Hartz IV macht die Menschen krank. Das ermittelte eine Auswertung der Techniker Krankenkasse. Demnach meldeten sich immer mehr Bezieher von Arbeitslosengeld I krank.
Laut Techniker Krankenkasse hätten die Krankheitstage von Arbeitslosengeld I Empfängern seit Einführung der Hartz-IV-Gesetzgebung 2005 kontinuierlich zugenommen. Die Rate der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sei beispielsweise in den letzten vier Jahren um 28 Prozent auf durchschnittlich 22,5 Krankheitstage angestiegen. Besonders auffällig aber sei die starke Zunahme von psychischen Erkrankungen oder Verhaltensstörungen. So hat sich die Krankheitsrate aufgrund psychischer Belastungen um 44 Prozent erhöht. Arbeitslose Frauen nähmen doppelt so viele Antidepressiva wie berufstätige Frauen ein. Arbeitslose Männer bekämen sogar 200 Prozent häufiger Mittel gegen Depressionen verschrieben als anderer Beschäftigte, so der Bericht.

„Arbeitslose sind von nahezu allen Diagnosen häufiger betroffen als jede andere Gruppe.
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Geschrieben von: Der PARITÄTISCHE Gesamtverband   
Paritätischer warnt vor Ghettoisierung von Hartz IV Beziehern

Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert den Vorschlag der FDP, Mietkostenpauschalen bei Hartz IV einzuführen, als sozialen Zündsatz für Städte und Gemeinden. Der Verband warnt vor Ghettoisierung und dem Entstehen neuer sozialer Brennpunkte. Nach Ansicht des Paritätischen gibt es bei Hartz IV keinerlei Einsparmöglichkeiten mehr.

„Durch die Mietpauschalen werden Familien und Kinder im Hartz IV Bezug mutwillig zu einem Umzug in billige und abbruchreife Wohnungen verführt. Wo die Pauschale nicht reicht, muss man schon von Nötigung sprechen“, erklärt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. „Sehenden Auges würde die Bundesregierung das Entstehen neuer sozialer Brennpunkte und Ghettos in unseren Städten befeuern.“
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Geschrieben von: Patric Bosse   

Warum man zur Montagsdemo kommen sollte

Drei Zukunftsvisionen eines Montagsdemonstranten, warum für ihn die Montagsdemo wichtig ist:

Wird es tatsächlich in Zukunft durch massive Rationalisierung kaum noch Arbeit geben?

Auf dieser Grundlage habe ich mir drei Zukunftsvisionen ausgedacht:
Zukunftsvision ohne die Montagsdemos
Zukunftsvision mit der Montagsdemos
Zukunftsvision mit sehr großen und starken Montagsdemos


Zukunftsvision ohne die Montagsdemos

Deutsche Spitzenpolitiker haben mir mit Wort und Tat dabei geholfen, vorzustellen wie diese Zukunft aussehen kann.
Dazu einige Kostproben:
Kurz vor der Wiedervereinigung hat der Berliner Senat mal versucht statt Geld Einkaufsgutscheine an Asylbewerber auszugeben, um diese zu diskriminieren. Denn die Einkaufsgutscheine konnten nur in bestimmten teuren Supermärkten eingelöst werden.
Weitere Zitate haben mir geholfen vorzustellen, wie eine Zukunft ohne Montagsdemo aussehen könnte:
Hartz IV-Empfänger können nicht mit Geld umgehen und gehen sowieso alle schwarzarbeiten.
Wer nicht arbeitet braucht auch nicht so viel zu Essen.
Obdachlosigkeit soll nach Möglichkeit verhindert werden. Mietschulden werden aber nicht mehr übernommen, stattdessen werden Großkonzerne mit Milliarden subventioniert.
„Sozial ist was Arbeit schafft!“, so wie die 1,50€-Jobs?
Die Leute sollten auch am Wochenende arbeiten, wenn ihnen das Geld nicht reicht, dann muss wenigstens das JobCenter nichts mehr zahlen.
Wer an seinem Wohnort keine Arbeit findet, kann ja umziehen, schließlich hat jeder Europäer die „Freiheit“ in der ganzen EU zu arbeiten.

Diese Beispiele sollten genügen um die Grundlage zu meiner Zukunftsvision ohne Montagsdemo

Jeder muss jeden Job EU- weit annehmen.
Einführung der 7-Tage-Woche um genug Geld zu verdienen zum Überleben, da die Löhne so niedrig sind, dass man davon auch so kaum noch leben kann.
Weil wir sowieso kein Geld verdienen, müssen wir auch keinen Urlaub machen.
Weil Arbeitslose mit Geld nicht umgehen können, reicht es aus, wenn sie stattdessen jeden tag eine warme Suppe bekommen.
Wer nicht macht was das Amt will, wird obdachlos.

Usw.


Zukunftsvision mit den Montagsdemos

Vielleicht schaffen wir es irgendwann wieder mehr Teilnehmer zu werden. Dann müssten wir 7 Tage in der Woche Berlin stilllegen. Des Weiteren sollten alle Mensche, die unter 1.000€ netto verdienen eine Woche streiken.
Wenn wir alle zusammen halten, können wir folgende Punkte durchsetzen.

Abschaffung von Hartz IV
Wenn die Arbeitslosenquote über 10% liegt, Abschaffung der Arbeitspflicht, da es nicht genug Arbeit gibt.
Gefährliche und zu gering bezahlte Arbeit sollte verboten werden. Unter gefährliche Arbeit fällt z.B. das Arbeiten in einem Atomkraftwerk. Die Arbeitgeber, die dies fordern müssten in den Knast.

Zukunftsvision mit sehr großen und starken Montagsdemos

Die Montagsdemos haben so viele Teilnehmer, dass wir eine eigene Fabrik bauen, in der wir arbeiten können. Dort würde hergestellt, was man zum Leben braucht. Aber auch Landmaschinen, die wir im Tausch gegen Grundnahrungsmittel den Bauern geben. Die Produkte werden nur an andere Montagsdemonstranten weitergegeben.

Gedanken eines Montagsdemo Teilnehmers